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CapTrader Erfahrungen: Der beste Broker für US-Aktien?

Februar 2026Felix Hövelborn · 7 Min Lesezeit

Wer US-Aktien ernsthaft handeln will, braucht einen Broker, der dafür gemacht ist. Nicht einen Neo-Broker mit drei verfügbaren Börsenplätzen und Konfetti-Animation beim Kauf. Sondern eine professionelle Plattform mit direktem Marktzugang, günstigen Kommissionen und einer Infrastruktur, die auch bei hoher Volatilität stabil bleibt.

Genau das liefert CapTrader¹ — und zwar als deutscher Broker mit BaFin-Aufsicht und komplettem deutschsprachigen Support.

Ich empfehle CapTrader regelmäßig, weil viele meiner Teilnehmer deutschsprachigen Support wünschen — und Interactive Brokers als Basis schlicht eine sehr gute Wahl ist. In diesem Artikel erkläre ich, was die Plattform von anderen Brokern unterscheidet und für wen sie sich lohnt.

Was ist CapTrader?

CapTrader ist ein Online-Broker mit Sitz in Düsseldorf, der seit über 12 Jahren am Markt ist. Das Besondere: CapTrader ist ein sogenannter Introducing Broker für Interactive Brokers — einen der größten und kapitalstärksten Broker der Welt (über 4 Milliarden USD Eigenkapital, NASDAQ-gelistet).

Das bedeutet in der Praxis: Du handelst über die gleiche Infrastruktur, die auch institutionelle Investoren und Hedgefonds weltweit nutzen. Gleiche Ausführungsgeschwindigkeit, gleiche Liquidität, gleiche Stabilität. Aber mit einem entscheidenden Vorteil: CapTrader sitzt in Deutschland, spricht Deutsch und unterliegt der BaFin-Regulierung.

Warum nicht direkt bei Interactive Brokers?

Berechtigte Frage. Interactive Brokers ist günstiger bei den Mindestkommissionen. Warum also den Umweg über CapTrader?

1. Deutschsprachiger Support

Wer schon einmal versucht hat, ein technisches Problem mit seinem Broker auf Englisch per Chat zu klären, weiß, wie frustrierend das sein kann. CapTrader bietet telefonischen Support, Live-Chat und E-Mail — alles auf Deutsch, von einem Team in Düsseldorf. Wer in der Nähe wohnt, kann sogar persönlich vorbeischauen.

2. BaFin-Regulierung

CapTrader ist als Finanzdienstleister bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassen und reguliert. Das gibt eine zusätzliche Sicherheitsebene, die man bei einem ausländischen Broker nicht hat.

3. Steuerlicher Vorteil: Keine automatische Abgeltungssteuer

Das ist ein Punkt, den viele unterschätzen. Deutsche Broker wie Trade Republic oder Scalable Capital führen die Abgeltungssteuer automatisch bei jedem Verkauf ab. Bei CapTrader passiert das nicht — du versteuerst deine Gewinne erst im Folgejahr über die Steuererklärung.

Warum ist das ein Vorteil? Weil dir dein Kapital das ganze Jahr über zur Wiederanlage zur Verfügung steht. Wenn du im Januar einen Gewinn realisierst, kannst du mit dem vollen Betrag weiterhandeln — nicht mit 75% nach Steuerabzug. Über ein Jahr hinweg macht dieser Liquiditätsvorteil einen spürbaren Unterschied.

150+ Börsen in 33 Ländern

Hier zeigt sich die Interactive-Brokers-Infrastruktur. Über CapTrader hast du Zugang zu:

  • Über 150 Börsen weltweit in 33 Ländern
  • Über 1,2 Millionen handelbare Wertpapiere
  • US-Börsen (NYSE, NASDAQ, AMEX, ARCA)
  • Deutsche Börsen (Xetra, Frankfurt, Stuttgart, Tradegate)
  • Europäische Börsen (London, Paris, Amsterdam, Zürich)
  • Asiatische Börsen (Tokio, Hongkong, Singapur, Sydney)

Neben Aktien kannst du auch ETFs, Optionen, Futures, Forex, CFDs, Rohstoffe und Fonds handeln — alles aus einem einzigen Konto.

Für Trader von US-Aktien ist der direkte Zugang zu NYSE und NASDAQ entscheidend. Keine Zwischenhändler, keine künstlichen Spreads — du handelst direkt am Markt.

Was kostet das Ganze?

Die Gebührenstruktur bei CapTrader ist transparent und für aktive Trader sehr günstig:

US-Aktien:

  • 1 Cent pro Aktie
  • Mindestgebühr: 2,00 USD pro Order

Das heißt: Kaufst du 200 Aktien einer US-Aktie, zahlst du 2,00 USD Kommission. Bei 500 Aktien sind es 5,00 USD. Einfach, kalkulierbar und günstig.

Deutsche Aktien (Xetra):

  • 0,1% des Ordervolumens
  • Mindestgebühr: 4,00 EUR pro Order

Keine versteckten Kosten:

  • Keine Depotführungsgebühr
  • Keine Inaktivitätsgebühren
  • Keine Kosten für Echtzeitkurse (US-Börsen)

Rechenbeispiel Swing Trading: Du kaufst 100 Aktien einer US-Aktie für 50 USD pro Stück (5.000 USD Position). Die Kommission: 2,00 USD. Beim Verkauf nochmal 2,00 USD. Insgesamt 4,00 USD für einen kompletten Swing Trade — das sind 0,08% der Positionsgröße. Mit dem 20%-Rabatt über unseren Link sogar nur 3,20 USD. Bei zwei bis drei solcher Trades pro Woche reden wir über Kosten, die im Vergleich zum Gewinnpotenzial nicht ins Gewicht fallen.

Vergleich das mal mit klassischen deutschen Banken, die 10-30 EUR pro Order verlangen. Oder mit Neo-Brokern, die zwar „kostenlos" sind, aber über Payment for Order Flow und schlechtere Ausführungspreise verdienen.

20% sparen auf US-Kommissionen

Über unseren Partner-Link sparst du 20% auf die Kommissionen für US-Aktien bei CapTrader. Das ist kein Marketing-Gag — die Ersparnis gilt dauerhaft auf deinem Konto.

Bei der ohnehin schon günstigen Gebührenstruktur macht das einen spürbaren Unterschied, besonders wenn du regelmäßig handelst. Hier geht's zur Anmeldung mit 20% Rabatt¹.

Die Trader Workstation (TWS)

Die Handelsplattform von CapTrader ist die Trader Workstation (TWS) — die gleiche Software, die auch direkt bei Interactive Brokers zum Einsatz kommt. Und sie ist mächtig:

  • Über 100 Ordertypen und Algorithmen — von einfachen Limit-Orders bis hin zu komplexen Bracket-Orders und algorithmischen Ausführungen
  • Stabil auch bei hoher Volatilität — wenn Neo-Broker-Apps bei Marktcrashs ausfallen, läuft die TWS weiter
  • Individuell anpassbar — Watchlists, Charts, Scanner, Hotkeys — alles konfigurierbar
  • Multi-Asset-fähig — Aktien, Optionen, Futures, Forex in einer Oberfläche

Ja, die TWS hat eine Lernkurve. Sie ist nicht so hübsch wie Robinhood oder Trade Republic. Aber sie ist ein professionelles Werkzeug — und als Trader willst du professionelle Werkzeuge.

CapTrader bietet außerdem regelmäßig kostenlose Webinare und Video-Tutorials zur TWS an. Der Einstieg ist also kein Problem, auch wenn die Plattform auf den ersten Blick überwältigend wirkt.

Einlagensicherung: Wie sicher ist mein Geld?

Dein Depot bei CapTrader wird über Interactive Brokers Ireland geführt. Das bedeutet:

  • SIPC-Schutz (Securities Investor Protection Corporation) bis 500.000 USD, davon bis zu 250.000 USD für Cash
  • Zusätzliche Versicherung bei Lloyd's bis zu einer Gesamtdeckung von 30 Millionen USD
  • Getrennte Kontoführung — dein Geld und deine Wertpapiere werden getrennt vom Firmenvermögen verwahrt

Interactive Brokers ist seit über 45 Jahren am Markt, ist an der NASDAQ gelistet und gehört zu den kapitalstärksten Brokern weltweit. Das ist eine andere Liga als ein Start-up-Broker, der seit drei Jahren existiert.

Für wen ist CapTrader geeignet?

CapTrader ist nicht für jeden der richtige Broker. Hier eine ehrliche Einschätzung:

CapTrader ist ideal für dich, wenn du:

  • Aktiv US-Aktien handelst (Day Trading oder Swing Trading)
  • Wert auf direkte Marktausführung und niedrige Kommissionen legst
  • Die Steuer lieber selbst machst und den Liquiditätsvorteil nutzen willst
  • Eine professionelle Plattform suchst, die auch bei Volatilität funktioniert
  • Deutschsprachigen Support brauchst

CapTrader ist weniger geeignet, wenn du:

  • Nur einen ETF-Sparplan brauchst (dafür sind Neo-Broker günstiger)
  • Weniger als 2.000 EUR einzahlen möchtest (Mindesteinlage)
  • Eine App mit drei Buttons bevorzugst und dich nicht mit einer Trading-Plattform beschäftigen willst

Kontoeröffnung: So funktioniert's

Die Kontoeröffnung bei CapTrader läuft komplett online:

  1. Antrag ausfüllen — persönliche Daten, Handelserfahrung, steuerliche Angaben
  2. Identifikation — per VideoIdent oder PostIdent
  3. Einzahlung — Mindestens 2.000 EUR per Banküberweisung
  4. Plattform einrichten — TWS herunterladen und konfigurieren

Der Prozess dauert in der Regel wenige Tage. Wenn du über unseren Partner-Link¹ gehst, wird der 20% Rabatt auf US-Kommissionen automatisch deinem Konto zugewiesen.

Mein Fazit

Ich empfehle CapTrader, weil es für deutschsprachige Trader eine der besten Optionen ist. Der Support auf Deutsch, die BaFin-Regulierung und die Interactive-Brokers-Infrastruktur im Hintergrund machen den Unterschied.

Gerade für Swing Trader sind die Kosten sehr überschaubar. Wenn du zwei bis drei Positionen pro Woche eröffnest und schließt, reden wir über wenige Dollar Kommission pro Trade. Das fällt bei den Positionsgrößen, die du im Swing Trading hältst, kaum ins Gewicht. Und mit unserem 20%-Rabatt wird es noch günstiger.

Klar, die Plattform ist kein Spielzeug. Die TWS braucht Einarbeitung, die Kontoeröffnung dauert länger als bei einem Neo-Broker und die Mindesteinlage von 2.000 EUR schließt absolute Anfänger aus. Aber genau das ist der Punkt: CapTrader richtet sich an Trader, die es ernst meinen.

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Felix Hövelborn

Gründer von WirmachenTrader. Handelt seit über 14 Jahren. Experte für US-Aktien.

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