Ordertypen im Trading – Die drei wichtigsten Typen Schritt für Schritt erklärt

Stop Limit Market Oder im Trading
Welche Ordertypen gibt es und wie kann man diese nutzen? Diese Frage möchte ich heute in einem kurzen Beitrag erklären.

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Welche Ordertypen gibt es und wie kann ich diese beim Traden nutzen. Diese Frage möchte ich heute in einem kurzen Beitrag erklären, außerdem zeige ich Dir, welche Vor- oder Nachteile es bei den verschiedenen Ordertypen gibt 🙂

Die Limit Order

Mit der Limit Order holst Du den Preis an eine Level ab, das besser ist als das aktuelle Preisniveau. Das heißt du antizipierst wo der Preis noch hingeht, bevor er in Deine Richtung dreht. Der Vorteil: Du steigst zu einem besseren Preis ein. Der Nachteil: Der Preis läuft erstmal gegen Dich, um dann, wenn Deine Order ausgeführt wurde, in Deine Richtung zu gehen.

Orderypen Limit Order

Einstieg mit Limit Order

Um über die Limit Order einsteigen zu können, musst du diese unter (wenn du long gehen möchtest) oder über (wenn du short gehen möchtest) das aktuelle Preisniveau legen. Im Beispielbild möchtest Du short einsteigen, legst die Order also über den aktuelle Preis (rotes Rechteck). Nun steigt der Preis im Optimalfall und holt Deine Order ab (gestrichelte Linie). Du bist im Markt und nun kann der Preis fallen 😉

Ausstieg mit Limit Order

Der Ausstieg funktioniert ähnlich, wie der Einstieg. Hier fungiert die Limit Order als Dein Ziel. Das heißt, Du bist in einem Long Trade und möchtest an einer bestimmten Stelle aussteigen. Du platzierst also Deine Limit Order an der Stelle, an der Dein Ziel liegen soll. Wichtig ist, dass die Positionsgröße Deiner Einstiegsgröße entsprichst. Ansonsten läufst Du Gefahr, Restpostionen im Markt zu lassen. Wenn Du also gerade eine Long Position mit 0,5 Lot hältst, musst Du genau diese Größe wieder aus dem Markt nehmen um auf 0 zu kommen. D.h. Du setzt eine Sell Limit Order mit 0,5 Lot auf Dein Ziel. Erreicht der Markt nun Dein Ziel, verkaufst Du deine Positionen und bist damit raus.

Eine Sonderregel bildet hier das Arbeiten mit mehreren Zielen: Wenn Du mit mehreren Zielen arbeitest, musst Du die Positionsgrößen pro Ziel natürlich anpassen.

Wir nehmen also das selbe Beispiel: Du steigst mit 0,5 Lot long ein, möchtest aber 2 Ziele definieren. Du könntest also beim ersten Ziel 0,3 Lot und beim zweiten Ziel 0,2 Lot über Limit Orders rausnehmen. Insgesamt nimmst Du also auch Deine 0,5 Lot aus dem Markt, eben nur über 2 Ziele.

(Wichtig: Lies Dir bitte den Hinweis am Schluss des Artikels durch!)

Die Stop Order

Die Stop Order ist quasi das Gegenteil der Limit Order. Du steigst zu einem Preis ein, der bei einem Long Einstieg höher und bei einem Short Einstieg tiefer liegt. Diese Order wird oft genutzt um einen Durchbruch zu handeln. Vorteil: Der Preis läuft mit Einstieg schon in Deine Richtung. Nachteil: Du wirst zu einem schlechteren als dem aktuellen Preis gefilled.

Ordertypen im Trading

Einstieg mit Stop Order

Um über die Stop Order einzusteigen, legst Du diese über (wenn du Long gehen möchtest) oder unter (wenn Du Short gehen möchtest) den aktuellen Preis. Erreicht der Preis dann Deine Order, wird die Order ausgeführt.

Ausstieg mit Stop Order

Die Stop Order für Deinen Ausstieg ist Dein Stop Loss. Das heißt, Deine Order liegt immer unter (Long) oder über (Short) dem Preis. Bist Du also Long mit 0,5 Lot, dann sollte Deine Order, die unter dem aktuellen Preis liegt eine 0,5 Lot Sell Stop Order sein. D.h. Du willst Dein 0,5 Lot die Du gekauft hast über die Stop Order wieder verkaufen, um komplett aus der Position auszusteigen.

(Wichtig: Lies Dir bitte den Hinweis am Schluss des Artikels durch!)

Die Market Order

Ordertypen im Trading

Mit der Market Order steigst Du zu aktuellem Preis Long oder Short ein. Das heißt du drückst den Buy oder Sell Knopf und bist im Trade. Nach dem selben Prinzip funktioniert der Ausstieg. Per Knopfdruck kannst du deine komplette oder eine Teilposition auflösen. ACHTUNG: Auch wenn du mit Market Orders arbeitest MUSST du einen Stop Loss setzen. Nur so ist ein profitables Trading gewährleistet.

Letzter Hinweis Was gibt es noch zu beachten? Das wichtigste ist, dass jeder Broker ein eigenes System hat. Bei dem einen Broker musst Du Ziel und Stop Loss über oben genannte Orders definieren, bei anderen hast Du die Möglichkeit Ziele und Stop Loss direkt beim Einstieg zu definieren. D.h. Einstieg, Stop Loss und Ziele sind miteinander verbunden. Hier ist es dann meist nicht nötig, extra Orders für Ziele und Stop Loss zu setzen. Informiere Dich also zuerst bei Deinem Broker über die Herangehensweise! Zum anderen solltest Du die Kommissionen bzw. den Spread im Hinterkopf behalten.. Das heißt je nach Broker, wird Deine Order mehr oder weniger gut gefilled. Dies ist besonders wichtig bei wichtigen Nachrichten, exotischen Paaren oder zu handelsschwachen Uhrzeiten. Denn je nach dem wie groß Deine Position ist, kann Dir dies einen großen Anteil deines Gewinns nehmen oder sogar Deinen Verlust erhöhen. Die Kommissionen und Spreads kannst Du bei deinem Broker erfragen. Wir empfehlen an dieser Stelle JFD BANK als Broker mit guter Regulierung und 1500 Assets in 8 Anlage-Klassen.

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