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Mit Trading durchstarten – Neben Kind, Job und Haushalt

Juni 2024Felix Hövelborn · 3 Min Lesezeit

Eines der häufigsten Dinge, die ich höre:

„Ich hätte Interesse, aber ich komme erst um 18 Uhr nach Hause. Dann sind die Kinder da, Abendessen, Schlafanzug anziehen, ins Bett bringen — danach bin ich eigentlich schon platt."

Ich kenne das Bild. Und ich kenne die Annahme dahinter: Trading bedeutet, den ganzen Tag auf Charts zu starren. Irgendwo zwischen Mittagspause und Kinderarzt.

Das stimmt. Für Daytrading.

Für Swing Trading am Ende des Tages stimmt es nicht.

Was Tobias abends macht

Tobias hat zwei Kinder — fünf und zwei Jahre alt. Er steht um fünf Uhr auf, ist im Büro, kommt um 17 Uhr nach Hause. Dann beginnt die zweite Schicht: Familie, Abendessen, Kinder ins Bett bringen.

Ab 19:30 oder 20 Uhr beginnt sein Handelsfenster. Genau dann, wenn die US-Börsen noch offen sind und die interessantesten Bewegungen des Tages ablesbar werden.

Er scannt Aktien. Filtert nach klaren Kriterien. Bereitet Trades vor. Eine Stunde, manchmal anderthalb.

Das ist sein Trading-Alltag. Kein zweiter Job. Kein Verzicht auf Familienabende.

Seine Geschichte erzählt Tobias hier in ausführlich.

Warum die Strategie entscheidend ist

Daytrading funktioniert nur, wenn du zur Markteröffnung am Rechner sitzt — um 15:30 Uhr deutscher Zeit. Für die meisten Berufstätigen schlicht nicht möglich.

Swing Trading am Ende des Tages funktioniert anders. Die Analyse findet nach Börsenschluss statt. Die Kerzen sind ausgebildet. Du siehst, was passiert ist, filterst daraus die besten Kandidaten für die nächsten Tage — und setzt deine Aufträge. Am nächsten Tag läuft der Trade, ohne dass du eingreifen musst.

Kein Wecker um 4 Uhr. Kein Handy in der Mittagspause. Kein zweites Fenster im Büro.

Das ist nicht der einfachere Weg. Es ist der richtige Weg, wenn dein Alltag so aussieht wie der von Tobias — oder wahrscheinlich wie deiner.

Was die ersten Monate wirklich bedeuten

Ich wäre nicht ehrlich, wenn ich nur die Abendroutine beschreiben würde.

Die ersten Monate brauchen mehr Zeit. Du lernst ein Handwerk. Marktstruktur verstehen, Risikomanagement aufbauen, eine Strategie entwickeln, die zu deinem Alltag passt. Das ist kein Selbstläufer.

Tobias hat zuvor jahrelang mit CFDs und Indikatoren herumprobiert — ohne System, ohne Grundlage. Er beschreibt es selbst als „das Tal der Tränen". Erst mit einer klaren Ausbildung und dem richtigen Zeitmodell hat sich das geändert.

Der Unterschied zwischen vorher und nachher war nicht mehr Zeit. Es war die richtige Strategie für den richtigen Alltag.

Die ehrliche Antwort auf „Habe ich genug Zeit?"

Ja — wenn du bereit bist, 30–60 Minuten am Abend zu investieren.

Nein — wenn du erwartest, dass es ohne Einsatz geht.

Trading ist kein Nebenher-Hobby. Es ist ein Handwerk. Aber es ist eines, das in einen vollen Alltag passt, wenn man es richtig anlegt.


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Felix Hövelborn

Gründer von WirmachenTrader. Handelt seit über 14 Jahren. Experte für US-Aktien.

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