TradingView MCP mit Claude verbinden: Meine tägliche Watchlist-Routine mit KI
Oktober 2026 – Felix Hövelborn · 13 Min Lesezeit
TradingView hat etwas veröffentlicht, worauf viele Trader beim Thema KI gewartet haben: einen offiziellen MCP Server. Damit kannst du Claude, ChatGPT oder andere KI-Assistenten direkt mit deinem TradingView-Konto verbinden. Die KI greift dann auf deine Watchlists, den Screener, Chartdaten, Earnings-Kalender und Alarme zu und arbeitet damit, als würdest du selbst vor der Plattform sitzen.
Ich bin beim Thema KI im Trading grundsätzlich skeptisch. Diese Verbindung nutze ich inzwischen aber tatsächlich jeden Tag. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du TradingView in 30 Sekunden mit Claude verbindest, wofür ich das im Alltag nutze und wie meine tägliche Watchlist-Routine aufgebaut ist. Am Ende bekommst du meinen fertigen Prompt, mit dem du dir deine eigene Routine baust.
Im Video zeige ich dir die Einrichtung und alle Beispiele live am Bildschirm.
Das Wichtigste in Kürze: Der TradingView MCP ist eine offizielle Schnittstelle, die seit dem 16. September 2026 (als Beta) verfügbar ist. Du fügst in Claude unter Einstellungen → Konnektoren die Server-URL https://mcp.tradingview.com/mcp als benutzerdefinierten Konnektor hinzu und bestätigst den Zugriff mit deinem TradingView-Login. Voraussetzung ist ein bezahlter TradingView-Plan ab Essential. Die KI kann Watchlists verwalten, den Screener nutzen, Kursdaten und Fundamentaldaten abrufen und einfache Kursalarme setzen. Orders platzieren kann sie nicht.
Was ist der TradingView MCP?
MCP steht für Model Context Protocol. Das ist ein offener Standard, über den KI-Assistenten mit externen Programmen und Datenquellen sprechen. Statt dass du TradingView über die gewohnte Oberfläche bedienst, also Charts öffnest, Watchlists pflegst und den Screener einstellst, erledigt das dein KI-Tool für dich. Es nutzt dafür denselben Zugang, den du ohnehin hast.
Neu ist dabei nicht die Idee an sich. Es gab vorher schon Community-Lösungen, die TradingView zum Beispiel über eine Chrome-Erweiterung oder einen lokalen Debug-Port der Desktop-App angesteuert haben. Das war aber immer Bastelei, inoffiziell und fehleranfällig. Der offizielle MCP Server wird von TradingView selbst betrieben. Du meldest dich einmal per OAuth mit deinem TradingView-Konto an, es gibt keine API-Keys und nichts muss lokal laufen.
Der vielleicht wichtigste Vorteil: Du nutzt die Daten, für die du ohnehin schon bezahlst. Bisher musste man für eine KI-gestützte Marktanalyse meist eine externe Datenquelle anbinden, und die kostet als Privatperson schnell Geld. Mit dem MCP greift die KI auf genau die Daten zu, die du in deinem TradingView-Abo siehst.
Was du dafür brauchst
- Einen TradingView-Plan ab Essential. Mit einem kostenlosen Konto oder im Testzeitraum ist der MCP nicht enthalten. Welcher Plan was umfasst, siehst du in der Preisübersicht von TradingView¹. Eine Faustregel aus meiner Erfahrung: Was du in TradingView selbst sehen kannst, bekommt auch die KI.
- Ein KI-Tool mit MCP-Unterstützung. Ich nutze Claude (Web, Desktop und iPhone). ChatGPT und andere MCP-fähige Assistenten funktionieren ebenfalls.
- Für automatische Routinen einen Claude-Plan mit geplanten Aufgaben. Dazu weiter unten mehr.
TradingView mit Claude verbinden: Schritt für Schritt
Die Einrichtung dauert wirklich nur rund 30 Sekunden:
- Öffne Claude und gehe auf Einstellungen → Konnektoren.
- Klicke auf Konnektor hinzufügen und wähle Benutzerdefinierten Konnektor hinzufügen.
- Gib einen Namen ein, den du wiedererkennst, zum Beispiel
TradingView MCP. - Füge die Server-URL ein:
https://mcp.tradingview.com/mcp - Bestätige. Es öffnet sich automatisch dein Browser mit TradingView.
- Melde dich an und erlaube den Zugriff. Fertig.
Ab jetzt sind beide Tools verbunden. Der Konnektor gilt überall, wo du mit deinem Claude-Konto angemeldet bist, also auch in der App auf dem Smartphone.
Nutzt du Claude Code im Terminal, geht es mit einem Befehl:
claude mcp add --transport http mcp-tradingview https://mcp.tradingview.com/mcp
Danach rufst du /mcp auf und bestätigst den Zugriff im Browser.
Tipp: Schreib in deine Anfragen anfangs ruhig dazu "Nutze dafür den TradingView MCP". Dann weiß die KI sicher, dass sie die Schnittstelle verwenden soll, statt im Web zu suchen oder aus dem Gedächtnis zu antworten.
Was der TradingView MCP kann
Aktuell stellt TradingView 35 Werkzeuge bereit, die sich grob in diese Bereiche gliedern:
| Bereich | Was die KI damit machen kann |
|---|---|
| Watchlists | Listen anzeigen, anlegen, umbenennen, löschen, Symbole hinzufügen und entfernen |
| Kursdaten | OHLCV-Daten (bis zu 5.000 Kerzen) für Charts und Indikatoren abrufen |
| Screener | Den Screener mit eigenen Kriterien laufen lassen, Spalten abfragen, technische Ratings lesen |
| Fundamentaldaten | Finanzkennzahlen, Historie, Margen, Wachstum, Analystenschätzungen |
| Kalender | Earnings-, Wirtschafts- und Dividendenkalender |
| News und Dokumente | Schlagzeilen, ganze Meldungen, Filings und Transkripte |
| Alarme | Kursalarme anlegen, ändern, pausieren und die Auslöse-Historie lesen |
In der Praxis heißt das: Du kannst in normaler Sprache Fragen stellen wie "Welche S&P-500-Werte haben in den nächsten zehn Tagen Earnings?", "Finde US-Aktien mit einem KGV unter 15 und pack sie in eine neue Watchlist" oder "Setz mir einen Alarm über dem Hoch der letzten zwei Wochen".
Was der TradingView MCP nicht kann
Damit du keine falschen Erwartungen hast, die wichtigsten Grenzen:
- Kein Handel. Die KI kann keine Orders platzieren und sieht weder Kontostand noch Positionen deines Brokers. Das finde ich ehrlich gesagt auch richtig so.
- Nur einfache Alarme. Kurs kreuzt, steigt über oder fällt unter einen Wert. Indikator-Alarme, Alarme mit mehreren Bedingungen und Webhooks musst du weiterhin direkt in TradingView anlegen.
- Beta. Der Funktionsumfang wächst, es gibt ein Limit von rund 100 Anfragen pro Minute und nicht alles läuft immer rund.
- Nachrichten in Durchschnittsqualität. Die News-Feeds reichen für einen Überblick über die Nachrichtenlage, ersetzen aber keinen professionellen Newsdienst.
So nutze ich den TradingView MCP im Alltag
Die Technik ist das eine. Spannend wird es erst, wenn du sie in deinen Ablauf einbaust. Hier drei Anwendungen, die ich regelmäßig nutze.
1. Sektorrotation: Wo ist das Geld hingeflossen?
Meine erste Frage am Morgen ist fast immer dieselbe: Was ist gestern an den US-Märkten passiert? In welche Sektoren und Industrien ist Geld geflossen und woraus wurde es abgezogen?
Claude baut sich dafür selbstständig einen Screener, vergleicht die Sektor-ETFs (XLK, XLY, XLI, XLB, XLU, XLF und so weiter) und schaut sich die auffälligsten Industriegruppen an. Im Video siehst du ein konkretes Beispiel vom 12. Oktober 2026: ein ruhiger Gesamtmarkt, darunter aber eine deutliche Rotation raus aus AI-Hardware und optischen Netzwerken, rein in Defensive, Medizintechnik und Energie.
Genau diese Information unter der Oberfläche ist für mich wichtig. Sobald du siehst, dass Institutionen Geld in eine bestimmte Gruppe schieben, bist du vorbereitet und kannst dort gezielt nach den stärksten Einzelwerten suchen. Wie wichtig die Gruppenstärke für Ausbrüche ist, erkläre ich auch in unserem Beitrag zum Swing Trading.
2. Relative Stärke trotz Abverkauf
Im zweiten Schritt lasse ich die KI direkt mit TradingView interagieren. Eine typische Anfrage:
Suche mir aus den Industrien, aus denen gestern Geld abgeflossen ist, die Aktien heraus, die sich trotz Abverkauf über dem 10-Tage-Durchschnitt halten. Pack sie in eine neue Watchlist in TradingView.
Wenige Augenblicke später liegt die Liste in TradingView und du kannst die Charts selbst durchklicken. Mir gefällt dabei besonders, dass die KI den Kontext mitliefert: TradingView führt viele Werte nur grob als "Packaged Software". Ob dahinter Cybersecurity, Datenplattform oder Netzwerktechnik steckt, ergänzt Claude von selbst. So verstehst du die Zusammenhänge zwischen den Werten deutlich besser.
3. Research-Assistent: Ähnliche Setups finden
Wenn mir ein Chart gefällt, lasse ich die KI nach vergleichbaren Kandidaten suchen. Im Video war das Snowflake mit einer sauberen Konsolidierung auf hohem Niveau. Ich hatte die Aktie spontan der Cybersecurity zugeordnet, und Claude hat mich korrigiert: Snowflake ist eine Cloud-Datenplattform, die passenden Vergleichswerte liegen also bei Daten- und Infrastruktur-Software.
Die Analyse kam mit Vorlauf, Basislänge, Tagesschwankung (ATR) und den relevanten Marken. Ein Teil der vorgeschlagenen Kandidaten stand ohnehin schon auf meinem Radar, andere hat die KI bewusst aussortiert und auch begründet warum. Genau so verstehe ich einen guten Research-Assistenten: Er ersetzt dein Urteil nicht, er beschleunigt die Vorarbeit.
Vom Chat zur Routine: Die Watchlist pflegt sich selbst
Bis hierhin ist alles Handarbeit im Chat. Der eigentliche Hebel entsteht, wenn du daraus eine Routine machst. In Claude heißt das "geplante Aufgabe". Eine Routine ist nichts anderes als ein Prompt, der zu einer festen Uhrzeit automatisch ausgeführt wird.
Das Beste daran: Die Routine läuft in der Cloud. Dein Rechner muss nicht laufen und TradingView muss nicht geöffnet sein. Meine Routine läuft werktags kurz vor 8 Uhr deutscher Zeit und bezieht sich auf die Schlusskurse des Vortags. Weil ich Claude auch auf dem iPhone habe, bekomme ich das Ergebnis als Morning Brief direkt auf die Apple Watch: welche Werte neu auf der Watchlist sind, welche rausgeflogen sind und welche Setups am interessantesten aussehen.
Ersetzt das meine Arbeit zu 100 Prozent? Nein. Aber zu etwa 80 Prozent. Die Charts gehe ich natürlich weiterhin selbst durch, nur eben deutlich gezielter.
So entwickelst du deine eigene Routine
Mein Rat: Fang nicht mit einem fertigen Prompt an, sondern erarbeite dir den Ablauf zuerst im Chat. Stell die Fragen, die du dir sonst jeden Morgen stellst, und schau dir an, was zurückkommt. Wenn das Ergebnis passt, sagst du der KI sinngemäß:
Das, was wir gerade gemacht haben, möchte ich täglich haben. Zuerst die Sektorrotation über die Sektor-ETFs, dann pflegst du eine Watchlist mit aktuellen Base-Kandidaten. Werte, die aus der Base nach unten wegbrechen, fliegen raus, stabile bleiben drin, neue kommen dazu. Erstelle daraus eine Routine, die täglich um 8 Uhr deutscher Zeit mit den Vortagesdaten läuft.
Claude schreibt den Prompt für die Routine dann selbst und stellt dir Rückfragen, wenn etwas unklar ist. Bei mir kam zum Beispiel die Frage, was mit Werten passieren soll, die aus der Base ausbrechen. Meine Antwort: als Leader auf der Liste behalten.
So kannst du dir auch weitere Routinen bauen, etwa eine am Wochenende mit den besten Chancen der Woche oder eine Earnings-Vorschau mit allen Kandidaten, die in der kommenden Woche Zahlen melden.
Mein Prompt: Growth Radar
Damit du nicht bei null anfangen musst, bekommst du hier meinen Prompt für die tägliche Watchlist-Routine. Er sucht Wachstumsaktien, die technisch stark sind und eine Konsolidierung (Base) auf hohem Niveau bilden. So ist er aufgebaut:
- Watchlist finden oder anlegen: Die KI arbeitet immer mit derselben Liste und fasst keine anderen Watchlists an.
- Marktüberblick: Vergleich von zehn Sektor- und Themen-ETFs (unter anderem QQQ, IWM, SMH, IGV, XLE) mit dem S&P 500. Kandidaten aus starken Bereichen werden bevorzugt.
- Kandidaten suchen: Screener mit Wachstumskriterien (Umsatzwachstum mindestens 15 Prozent, steigender Gewinn je Aktie) und Stärkekriterien (Kurs über EMA50 und EMA200, nahe am 3-Monats-Hoch, mindestens 15 Prozent Performance in drei Monaten). Danach prüft die KI die besten Treffer im Tageschart auf eine Base von mindestens drei Wochen mit maximal 15 Prozent Schwankung. Das Hoch der Base ist der Pivot.
- Bestehende Werte prüfen: Klare Ausschlussregeln, zum Beispiel zwei Schlusskurse in Folge unter der EMA50.
- Status vergeben: Ausbruch, kurz davor, in der Base oder im Trend, plus Hinweis auf anstehende Earnings.
- Watchlist aktualisieren: sortiert nach Dringlichkeit.
- Kurzer Report: Markt in drei Sätzen, eine Tabelle mit Pivot und Abstand und die drei interessantesten Setups des Tages.
GROWTH RADAR: TÄGLICHE WATCHLIST-ROUTINE Du pflegst an jedem US-Handelstag meine TradingView-Watchlist mit Wachstumsaktien, die technisch stark sind und auf hohem Niveau konsolidieren. Nutze dafür ausschließlich den TradingView-Connector. Beziehe dich immer auf den letzten abgeschlossenen US-Handelstag. Das ist ein Beobachtungs-Tool, keine Anlageberatung. EINSTELLUNGEN (anpassbar) - Watchlist: "Growth Radar", maximal 25 Werte - Universum: US-Aktien (NYSE, NASDAQ), keine OTC-Werte - Market Cap mind. 2 Mrd. $ | Kurs mind. 10 $ | Ø-Volumen (10 Tage) mind. 500.000
Kompletten Prompt kostenlos freischalten. Trag dich ein, dann siehst du den Prompt sofort hier zum Kopieren. Dazu bekommst du unseren kostenlosen Trading-Starterkurs per E-Mail.
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So richtest du den Prompt als Routine ein
- Verbinde TradingView wie oben beschrieben mit Claude.
- Kopiere den Prompt und passe die Einstellungen am Anfang an deinen Stil an.
- Teste ihn einmal manuell im Chat und schau dir das Ergebnis in TradingView an.
- Schreib danach: "Lege diesen Prompt als geplante Aufgabe an, montags bis freitags um 8 Uhr deutscher Zeit."
- Verfeinere die Kriterien in den ersten Tagen. Fällt dir auf, dass Werte mit zu wenig Volumen auftauchen, erhöhst du das Mindestvolumen. Sind es zu wenige Treffer, lockerst du die Base-Kriterien.
Den Prompt an deinen Stil anpassen
Die Einstellungen am Anfang sind bewusst als eigener Block gehalten. Handelst du lieber kleinere Werte, senkst du die Market Cap. Willst du nur die stärksten Momentum-Aktien, erhöhst du die Mindestperformance. Nutzt du statt der EMA50 lieber den gleitenden Durchschnitt über 21 oder 50 Tage, schreibst du das einfach hinein. Die KI versteht deine Begriffe, solange du sie eindeutig formulierst.
Warum die KI nicht für dich tradet
So eine Watchlist zeigt dir, welche Aktien gerade stark sind. Ob du davon wirklich eine kaufen solltest, wo dein Stop liegt, wie groß die Position wird und wann du wieder aussteigst, sollte niemals eine KI für dich entscheiden.
Was an dieser Stelle fehlt, ist das System drumherum: klare Prozesse, feste Entscheidungszeitpunkte und ein Ablauf, in dem so ein Scan nur ein Baustein von mehreren ist. Genau das zeige ich dir in unserem kostenlosen Workshop für Berufstätige. Über 1.500 Trader haben wir inzwischen begleitet, die meisten davon neben dem Job und mit wenig Zeit. Und wenn du die Grundlagen erst einmal in Ruhe aufbauen willst, startest du mit unserem kostenlosen Starterkurs.
Häufige Fragen zum TradingView MCP
Kostet der TradingView MCP extra?
Nein. Der MCP ist in den bezahlten TradingView-Plänen ab Essential enthalten. Du brauchst allerdings ein KI-Tool wie Claude. Für geplante Aufgaben, die automatisch laufen, ist dort in der Regel ein bezahlter Plan nötig.
Funktioniert das auch mit ChatGPT?
Ja. Der TradingView MCP funktioniert mit jedem KI-Assistenten, der benutzerdefinierte MCP-Konnektoren unterstützt. Die Einrichtung ist sehr ähnlich: Server-URL eintragen, mit TradingView anmelden, fertig.
Kann die KI über TradingView Trades ausführen?
Nein. Der MCP bietet keine Orderfunktion und keinen Zugriff auf dein Brokerkonto. Die KI kann lesen, analysieren, Watchlists pflegen und einfache Kursalarme setzen.
Muss mein Rechner für die Routine laufen?
Nein. Geplante Aufgaben in Claude laufen in der Cloud. Weder dein Rechner noch TradingView müssen geöffnet sein. Du gibst Claude einmalig die Berechtigung, alles Weitere passiert, während du schläfst.
Sind die Daten in Echtzeit?
Die KI bekommt die Daten, auf die dein TradingView-Plan Zugriff hat. Für eine Routine, die mit den Schlusskursen des Vortags arbeitet, spielt Echtzeit ohnehin keine Rolle.
Sind meine TradingView-Daten sicher?
Die Anmeldung läuft über OAuth direkt bei TradingView, du gibst dein Passwort also nie an die KI weiter. Den Zugriff kannst du jederzeit in den Einstellungen von Claude oder TradingView wieder entziehen. Achte trotzdem darauf, im Prompt festzulegen, welche Watchlists die KI verändern darf.
Fazit
Der offizielle TradingView MCP macht aus Claude einen Research-Assistenten, der direkt in deiner Trading-Plattform arbeitet. Die Einrichtung dauert 30 Sekunden, und schon im Chat sparst du dir viel Klickarbeit bei Sektorrotation, Screening und Watchlist-Pflege. Richtig stark wird es als Routine: Jeden Morgen liegt eine aktualisierte Watchlist in TradingView und ein kurzer Report auf deinem Handy, ohne dass du etwas tun musst.
Mein Tipp: Erarbeite dir den Ablauf zuerst im Chat, nimm dann meinen Growth-Radar-Prompt als Grundlage und passe ihn Schritt für Schritt an deinen Stil an. Und denk daran: Die KI findet Kandidaten. Die Entscheidung, ob und wie du handelst, triffst du mit deinem eigenen System.
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Felix Hövelborn
Gründer von WirmachenTrader. Handelt seit über 14 Jahren. Experte für US-Aktien.